Adjust my Dreams for me

„Adjust my dreams for me“ - Jahre später, Ende 2025, sollte sich Bret Easton Ellis’ Aussage, die zum Titel dieses Beitrags wurde, als richtig erweisen.

Adjust my Dreams for me
Photo by Johannes Plenio / Unsplash

Wenn es um unsere Träume geht, erzeugt unser Gehirn oft Erinnerungen und Ereignisse, die wir beim Aufwachen kaum nachvollziehen können und uns eigentlich komplett verwirrt zurücklassen

Es ist irgendwie seltsam – während der letzten Feiertage hatte ich drei Nächte hintereinander, in denen ich jede Menge wirres Zeug geträumt habe. Das Ergebnis: Maximale Verwirrung beim Aufwachen nachdenkliches Kopfkino, wie das denn so alles zusammenpasst. Okay, wir alle träumen, aber man sagt ja, dass wir uns meistens nicht an unsere Träume erinnern. Diese Erinnerungen hier waren oft zusammenhanglos, wirr und – manchmal – sogar erotisch.

Warum träumen wir von Menschen, die wir zuletzt vor zwei Jahrzehnten gesehen haben? Was vermittelt den Eindruck, dass eine ehemalige Freundin aus dem Nichts aufgetaucht ist und sich in einen aktuellen Geschäftskontakt verwandelt hat? Ist das eine Art Prophezeiung oder sonderbare Metapher, wenn man träumt, dass die Menschen, mit denen man nach Norwegen reisen wird und man selbst steile Felswände erklimmt? Und warum lässt unser Unterbewusstsein Kindheitserinnerungen wieder aufleben, nur um sie beim Erwachen ohne die geringste Vorwarnung wieder in die Vergangenheit zurückzuspielen, ohne dass man sie wirklich greifen konnte?

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Photo by Andreas Wagner / Unsplash

Das Playbook hierfür? Es gibt keins, unser Unterbewusstsein spült uns diese Erinnerung einfach an die Oberfläche, obwohl nichts Besonderes passiert ist und uns „getriggert“ hat: Einfach so tauchen aus heiterem Himmel drei Tage lang hintereinander diese Erinnerungsfetzen und Erlebnisse auf, die einen komplett fassungslos und maximal verwirrt zurücklassen. Es gibt hier für den Laien einfach keine Erklärung und keine Lösung für, wie man damit wirklich umgehen soll. Traumdeutung ist nicht mein Fachgebiet und wird es auch sicherlich niemals werden - aber nachdenklich stimmt einen das Ganze schon, immer und immer wieder.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf einem meiner Vorgängerblogs am 10. Oktober 2025.